Die Ausstellung »Max Bill und die Wirkungskraft der Bauhaus-Ideen« im Mies van der Rohe Haus konzentriert sich auf das Frühwerk von Max Bill. Am Beispiel des Schweizer Universalkünstlers gelangt man exemplarisch zu den Wurzeln der Moderne und kann den rasanten Aufbruch der Kunst in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verfolgen.
Die Ausstellung zeigt im ersten Teil Arbeiten aus der Bauhauszeit von Max Bill, die noch die figürliche wie auch erzählerische Handschrift tragen. In ihnen wurde das muntere Leben am Bauhaus ins Bild gesetzt. Im zweiten Teil der Ausstellung kommen bislang unbekannte Aquarelle, Zeichnungen und Gouachen aus den frühen dreißiger Jahren von Max Bill zur Geltung. Sie geben einen Einblick in die Zeit des Übergangs zwischen organischen und geometrischen Motiven im Werk des Künstlers. […]
Max Bills Rolle bei der Gründung einer der wichtigsten Bauhaus-Nachfolge-Institutionen, der Hochschule für Gestaltung Ulm, findet … gebührend Würdigung in dem Text von Angela Thomas im vorliegenden Ausstellungskatalog. Die Kunsthistorikerin Angela Thomas, die seit 1974 Lebenspartnerin und spätere Ehefrau von Max Bill war, hat in ihrem Text die Gründungsphase der HfG Ulm eindrucksvoll geschildert und die »Wirkungskraft der Bauhaus-Ideen« unter anderem anhand von originalen Brief-Quellen veranschaulicht.
(Aus dem Vorwort der Herausgeberin Wita Noack)





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